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Was kostet ein Schlüsseldienst?

Hier geben wir einige Ratschläge zu Thema Verbraucherschutz.

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Einige Tipps in Kürze:

Bild EC-Kartenlogo. Schlüsseldienst Frankfurt: bei uns zahlen Sie bargeldlos

Verbraucherfreundliche Schlüsseldienste

Wie in anderen Branchen auch lassen sich Schwarze Schafe unter den Schlüsseldiensten nicht gänzlich ausschließen. Mit regelmäßigem Abstand tauchen in den Medien Berichte über Schlüsseldienste auf, die mit unseriösen Wucherpreisen das Image der vielen zuverlässigen Fachfirmen der Branche schädigen.

So zocken manche Schlüsseldienste ihre Kunden in schwierigen Situationen gerade bei Notöffnungen regelrecht ab. Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie bei der Beauftragung eines Schlüsseldienstes achten sollten und erläutern die Vorgehensweise seriöser Fachbetriebe.

Auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren

Bild: Warnung vor AbzockernKurzschlusshandlungen, wie das Beauftragen irgendeines Schlüsselnotdienstes, kann Verbraucher teuer zu stehen kommen. Unseriöse Kollegen, wie sie durchaus auch in Frankfurt existent sind, verlangen teilweise bis zu 450,- € für eine Türnotöffnung. Befinden Sie sich in einer misslichen Lage, die einer Notöffnung bedarf, bewahren Sie am besten Ruhe.

Denken Sie darüber nach, ob Sie bei einem vertrauenswürdigen Nachbarn oder einer anderen Person einen Zweitschlüssel hinterlegt haben. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt beispielsweise die Polizei, die IHK, die Fachinnung oder auch ein Fachverband Auskunft über seriöse Unternehmen vor Ort. Der Blick ins Telefonbuch oder die Vermittlung durch die Auskunft bergen leider nur trügerische Sicherheit.

Mitunter schalten profitgierige Firmen großflächige Anzeigen, die durch Angaben von örtlichen Telefonnummern Ortsansässigkeit vortäuschen. Nehmen Sie sich die Zeit, auch in einer Notsituation im Zweifelsfall ein zweites Angebot einzuholen. Mitunter kann es an Sonn- und Feiertagen oder in der Nacht günstiger sein, eine Hotelübernachtung zu buchen. Am nächsten Tag begibt man sich auf die Suche nach einer seriösen Fachfirma.

Wer auf der Internetseite eines Schlüsseldienstes fündig wird, überprüft am besten im Detail das Impressum. Fälschlicherweise suggerierte Ortsansässigkeit fliegt dadurch am einfachsten auf. Im leicht zu findenden Impressum der Homepage stehen sowohl der Namen des Firmeninhabers sowie die Adressdaten des Firmensitzes. Sind diese Informationen nicht klar ersichtlich, handelt es sich vermutlich um ein schwarzes Schaf der Branche.

Solide Festpreise, statt Lockangebote oder Wucher

Bild von einem HandwerkerEinen vertrauenswürdigen Schlüsseldienst erkennen Sie in erster Linie daran, dass er bereits bei der Auftragserteilung am Telefon einen klar formulierten Festpreis nennen kann. Mehrwertsteuer und Zusatzkosten sind darin als Pauschale bereits enthalten. Dafür erfragt der Mitarbeiter des Schlüsseldienstes vorab genau die örtlichen Gegebenheiten und lässt sich das Problem detailliert schildern.

Firmen, die sich telefonisch nicht auf eine eindeutige Preisaussage einlassen wollen, arbeiten meist unseriös. Auskünfte wie etwa "Das muss der Monteur vor Ort beurteilen..." weisen auf zwielichtiges Arbeiten und spätere böse Überraschungen für den Kunden hin. Gleichermaßen unreell sind offensichtlich zu billige Angebote von Schlüsseldiensten. Gutgläubige Verbraucher werden mit solchen preisgünstigen Lockangeboten hinters Licht geführt und dürfen später eine saftige Rechnung erwarten.

Von großem Nutzen für den Kunden ist zudem das Erfragen der genauen Firmendaten und der Adresse des letztendlichen Vertragspartners. Erkundigen Sie sich, ob der Auftrag an Subunternehmen weitergeben wird. Interessant ist darüber hinaus die Adresse, von welcher der Monteur anreisen wird bzw. die etwaige Ankunftszeit. Lokale Schlüsseldienste erreichen den Einsatzort beispielsweise innerhalb Frankfurts binnen 20 bis 30 Minuten.

Zusätzliche Anfahrtsgebühren oder Wartezeiten von mehr als einer Stunde sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass weit entfernte Callcenter Fremdfirmen außerhalb der Gemeinde beauftragen. Bereits bei der Auftragserteilung können Sie den Schlüsseldienst darüber informieren, dass bei starker Verspätung der Auftrag zurückgezogen wird. Schlüsseldienste, die statt eines Festpreises im Viertelstundentakt abrechnen, sind nicht selten auf Ihr Geld aus.

Sollten sich in der Tat vor Ort unerwartete Maßnahmen für eine Türnotöffnung als erforderlich erweisen, führen seriöse Schlüsseldienste diese Leistungen nicht ohne Zustimmung des Kunden durch. Es handelt sich hierbei um eine Vertragsänderung. Als Verbraucher ist man zudem nicht verpflichtet, massiv vom vereinbarten Festpreis abweichende Rechnungsbeträge anzuerkennen.

Unnötige Zerstörung erkennen

Erfahrende Schlüsseldienste weisen regelmäßig darauf hin, dass in den meisten Fällen eine Türnotöffnung auch ohne unnötige Zerstörung von Schließzylindern, Türbeschlägen, Zargen und Türblättern von statten geht. Leider wenden die schwarzen Schafe der Branche oftmals überflüssige Gewalt an, um im Anschluss durch den Verkauf von überteuerten Ersatzprodukten Umsatz zu generieren.

Speziell in Situationen zugefallener Türen ist in der Regel ein zerstörungsfreies Öffnen ohne weiteres möglich. Zum Bohrer oder der Fräse greifen die kompetenten Mitarbeiter von Schlüsseldiensten nur, wenn die Tür eindeutig verriegelt ist und sich auf anderem Wege kein Zugang zur Wohnung verschafft werden kann. Teilweise gelingt es Fachfirmen, über gekippte Fenster, den Türspion oder eine Seitentür einfacher in die vier Wände zu gelangen.

Auch das Kleingedruckte lesen

Frau mit LupeVorsicht ist geboten, wenn vor der eigentlichen Auftragsausführung eine Unterschrift vom Kunden verlangt wird. Auch wenn in einer Notsituation die Nerven oft blank liegen, rät die IHK dringend dazu, das Kleingedruckte genau zu lesen. Keinesfalls sollte ein Kunde pauschal unterschreiben, dass er sich mit der Ausführung der Arbeiten einverstanden zeigt und den Rechnungsbetrag anerkennt.

Deutet sich an, dass dieser eindeutig überteuert ist, sollten Verbraucher nur einen angemessenen Betrag zahlen und sich bei der zuständigen Kammer nach realistischen Preisen erkundigen. Im Zweifelsfall zahlen Sie die Restsumme nach. Ein seriöser Schlüsseldienst übt des Weiteren keinen physischen oder psychischen Druck auf seine Kunden aus.

Auch durch Drohungen, die Polizei zu rufen, sollten sich die Verbraucher niemals einschüchtern lassen. Schwierig wird es, wenn die Rechnung vollständig beglichen wurde. Stellt sich dann im Nachhinein heraus, dass unseriöse Schlüsseldienste die Kunden abgezockt haben, muss das Geld vor Gericht eingeklagt werden. Prüfen Sie außerdem genau die Rechnungsadresse. Liegt diese weit entfernt von Ihrer Gemeinde, würde ein eventuell notwendiger Prozess nicht an Ihrem Wohnort stattfinden.

Vorsicht ist außerdem geboten, wenn der Schlüsseldienst den Vermerk Ltd. im Namen trägt. In einem solchen Sachverhalt handelt es sich um eine sogenannte Limited mit einer Londoner Anschrift. Rechtliche Auseinandersetzungen wären in diesem Fall wahrscheinlich nicht von Erfolg gekrönt.

Tipp: Bei Gefahr in Verzug und einem begründeten Verdacht ist die Polizei oder die Feuerwehren berechtigt, eine Türnotöffnung durchzuführen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn sich hinter der Tür eine Person in Not befindet oder etwa ein Feuer droht.

Fazit: Unseriöse Firmen existieren leider auch unter den Schlüsseldiensten. Speziell im Falle einer notwendigen Türöffnung sollten daher wichtige Verhaltensregeln beachtet werden. Bereits bei der Auftragserteilung sind Transparenz und klare Aussagen wie etwa Festpreise durch den Schlüsseldienst ein wertvoller Hinweis, auf einen seriös arbeitenden Fachbetrieb.